Nicht jeder Weg funktioniert automatisch bei einer seriösen Suchmaschinenoptimierung ! Fallbeispiel aus der Praxis

Nicht jeder Weg funktioniert automatisch bei einer seriösen Suchmaschinenoptimierung ! Fallbeispiel aus der Praxis

Als Suchmaschinenoptimierer hat man es mit Kunden nicht immer ganz leicht. Vor allem, weil diese keine tieferliegenden Fachkenntnisse  im Onlinemarketing/Webdesign besitzen und Entscheidungen manchmal aus dem Bauchgefühl treffen. Mit diesem Beispiel möchten wir zukünftige Kunden mit dem Thema etwas sensibilisieren, um schwerwiegende Fehler zu vermeiden. Grundsätzlich möchte jeder Unternehmer mit seiner Homepage möglichst gut gefunden werden, sowie möglichst viel Geld damit verdienen. Manchmal sind die Vorgaben allerdings kaum einzuhalten, oder in anderen Fällen sinnvoll umzusetzen. Bei diesem Kunden konnten wir sehr gute Erfolge verzeichnen, dennoch entschied er sich am Ende zur “Konkurrenz” zu gehen. Warum das ein großer Fehler war, wird im Folgenden ausführlich geklärt.

Der Anfang

Bei besagtem Kunden war es nicht 5 vor 12, sondern fast schon eher 5 nach 12. Die Geschäfte liefen so schlecht wie der aktuelle Gesundheitszustand angeschlagen war. Von dem ehemaligen Team ist nur der Geschäftsführer übrig geblieben. Aufgabe war es daher über Suchmaschinen sowie Marketing für mehr Besucher und Kunden zu sorgen. Ein Relaunch der in die Jahre gekommenen Homepage stand allerdings leider nicht an. Die Sichtbarkeit der Seite lag auf einem sehr niedrigen Wert, welcher nahe bei 0 lag. Also über Suchmaschinen kam jedenfalls kein Traffic zustande. Was unsere Arbeit ab Februar 2013 bewirkte, kann man anhand dieser Grafik ganz gut nachvollziehen. Es ging ganz solide Bergauf.

Seo Analyse bzw. Statistik für Kunden

Stattliche Erfolge

So konnte man im Laufe der Jahre viele weitere Erfolge verzeichnen. Es ging permanent nach oben, sodass die Sichtbarkeit erheblich gesteigert werden konnte. Trotzdem war der Kunde nie 100%ig zufrieden, weil man unbedingt auf Platz 1 der 3 lokalen Hauptkeywörter stehen wollte. Bei der altbackenen Homepage war das alledings nicht zu schaffen, zumal es viel Konkurrenz mit moderneren Seiten gab. Zaubern können Suchmaschinenoptimierer noch nicht, sondern höchstens eine Empfehlung geben. Diese vernahm man zwar, eine neue Homepage wollte man zu dem Zeitpunkt aber noch nicht in Auftrag geben. Nebenbei, auch mit der alten Homepage war man mit den Hauptkeywörtern immer auf Seite 1, aber eben nicht Platz 1. So steigerte sich mit der Zeit weiterhin die Gesamtsichtbarkeit ( insgesamt über 1000 Keywörter ), aber dem Kunden war gelegentlich eine Unzufriedenheit aufgrund obiger Tatsache anzumerken.

Der Wunsch und die Vorgabe

Man wollte unbedingt und mit der “Brechstange” die Platz 1 Positionen erreichen. Selbst von Risiken und Sichtbarkeitsverlusten wollte man nichts hören, welche gegen gravierende Änderungen sprachen. Zumal man eigentlich auf bestem Wege war die gesteckten Ziele auch auf “normalem” Wege zu erreichen. Vom Gefühl her könnte man sagen, der Kunde hat die mächtigen Auswirkungen der Suchmaschinenoptimierung erkannt, und möchte nun in Kürze nicht den kleinen Finger, sondern die ganze Hand haben. Man vergißt dabei allerdings nur allzuleicht, dass man bei falschen Entscheidungen auch wieder alles verlieren kann.

Die neue Homepage

Endlich hatte man sich für eine neuere und modernere Homepage entschieden. Eine gute Wahl, da auch das Nutzerverhalten ja mittlerweile zu einem starken Rankingfaktor geworden ist. Dabei zählen Faktoren wie:

– Click Through Rate: Bedeutet wie oft die Suchmaschinennutzer auf die eigene Anzeige klicken.
– Time on Site: Wie lange sich Besucher auf der Homepage aufhalten.
– Impressions: Wieviele Seiten aufgerufen werden
– Bounce Rate: Absprungrate
usw.

Man präsentierte auch gleich eine Agentur, welche die neue Homepage umsetzen sollte. Soweit so gut, aber das erste Mal beschleichte uns ein eher ungutes Gefühl, als wir selber mal die Homepage des Anbieters unter die Lupe nahmen. Man bot nämlich nicht nur Webdesign, sondern eben auch “Onlinemarketing” an. So kam es denn auch, dass dieser ab März 2018 nicht nur die Homepage neu gestalten, sondern auch das Marketing übernehmen sollte. Wir sind sozusagen aus dem Rennen gewesen.

Beste Sichtbarkeit

Unverständlich, denn den aktuell besten und höchsten Sichtbarkeitsstand erreichte man Ende Februar 2016. Mittlerweile konnten auch wieder Mitarbeiter eingestellt werden, Maschinen wurden angeschafft, der Fuhrpark erweitert, … Mit den vorhandenen Möglichkeiten und dem niedrigen Budget hatten wir eigentlich alles richtig gemacht. Aber man muss eben die Entscheidung des Kunden akzeptieren. Man kann ja niemanden zu seinem “Glück” zwingen.

Die böse Vorahnung

Hierbei möchten wir auf unseren seperaten Artikel ” Man ist und kann was man zeigt ” verweisen. Bei näherer Betrachtung beschleichte uns nämlich ein ungutes Gefühl bei dem neuen Dienstleister, denn man bot auf der eigenen Homepage etwas an, was man anscheinend selber nicht hinbekommt. Die Sichtbarkeit der Unternehmensseite lag bei glatt 0 mit unzähligen Anfängerfehlern aus dem SEO Bereich. Unfassbar wer heutzutage mit “Halbwissen” alles Onlinemarketing anbietet. Und viele Kunden fallen auch immer wieder aufgrund von fehlendem Hintergrundwissen voll darauf herein. So kam es denn auch, wie es kommen musste. Statistiken lügen eben nicht.

Risiko / Gefahr von Suchmaschinenoptimierung

Bis zum 29.02.2016 war Seomarketing für den Kunden tätig, danach übernahm der neue Anbieter das “Ruder”. Was folgte war ein gravierender Einbruch um knapp 22%, welcher sich im April wieder etwas zu erholen schien. Aktuell hat man ganze Arbeit geleistet, denn zwar hat man die Vorgabe erreichen können die 3 Hauptkeywortkombinationen auf die Plätze 1 und 2 zu bekommen ( mit teils übertriebenen Maßnahmen, welche ins Keywortspamming gehen ). Dafür sind sehr viele Keywörter komplett weggefallen oder weit nach hinten gerutscht. Aktuell liegt der Sichtbarkeitswert bei nur noch 1,4 statt wie vorher 4,8. Eine fatale Entwicklung, welche dem Kunden noch nicht einmal bewusst ist. Wird ihm der neue Dienstleister sicher nicht verraten. Vielmehr ist es “Augenwischerei”, denn folgende Aussage ist wichtig und richtig.

Die wenigen Hauptkeywörter ( in diesem Fall 3 ) machen einen Anteil vom Gesamttraffic von in der Regel unter 1% aus.

Hierzu könnte man diesen Artikel von uns lesen ” Auf mehr Keywörter setzen beim Onlinemarketing ” Bedenken Sie ausserdem den Umstand, dass die sogenannten umkämpften “Moneykeywörter” von Suchmaschinen oben mit Werbeanzeigen versehen werden. Hinzu kommen noch die Places / Maps Einträge ( bei regionaler Suche ), sodass man mit dem Hauptkeywort eher auf Positon 8, 9 oder 10 liegt. Siehe Grafik und Beispiel für die Keywortkombination Schlüsseldienst Hannover. Hier hat man fast noch Glück, denn in Google Maps werden meistens sogar mehr Einträge angezeigt. Auf jeden Fall taucht man erst sehr weit hinten auf. Vermutlich wird der Besucher in diesem Fall entweder durch die Werbeanzeigen oder Places Einträge vorher “abgefangen”.

Suchpositionen

Bei anderen Nebenkeywörtern wird hingegen oft auf Placeseinträge und Werbung verzichtet, sodass man eine tatsächliche Positon 1 erreichen kann. Bei der Seomarketinghomepage liegt man zwar auch bei den “Moneykeywords” mittlerweise auf Platz 1 und 2, trotzdem liegt der Fokus auf möglichst viele Keywörter. Aktuell wird die Seite bei über 1000 verschiedenen Keywörtern in Suchmaschinen gefunden. Da kann man sich gut vorstellen, dass hiermit der Haupttraffic generiert wird.

Der Absturz und die Folgen

Manchmal hat jemand selber Schuld, wenn er durch einen viel zu niedrigen Preis an einen fragwürdigen Anbieter gerät. Oft wird allerdings auch viel Geld bezahlt, wobei das Ergebnis kaum besser ausfällt. Viele Anbieter erzählen dem potentiellen Kunden genau das, was er hören will. Wie eben auch in diesem speziellen Fall. Wir sind sicher, der Kunde ist mit seinen Hauptkeywortpositionen glücklich, aber wenn er doch nur die ganze Wahrheit kennen würde. Vermutlich wundert man sich warum nicht mehr, sondern eher weniger Anfragen hereinkommen.

Fazit: Prüfen Sie den Dienstleistern Ihrer Wahl etwas genauer. Wechseln Sie eher nicht, wenn zuvor eigentlich gute Ergebnisse erzielt wurden. Glauben Sie nicht alles, was man Ihnen erzählt. Bleiben Sie realistisch mit Ihren Zielen und Vorstellungen. Geben Sie für einen seriösen Optimierer und Webdesigner lieber etwas mehr Geld aus, denn Qualität hat immer seinen Preis. Spätere Korrekturen können ansonsten sehr viel mehr Geld kosten. Wichtig ist auch die Erkenntnis, dass man so schnell wie es rauf gehen kann, auch blitzschnell wieder in der Sichtbarkeit absacken könnte. Verlieren Sie nicht die Geduld, seriöse Suchmaschinenoptimierung dauert seine Zeit.

Gerne hilft Ihnen Seomarketing aus Hannover mit diversen Dienstleistungen wie Suchmaschinenoptimierung, Erhöhung der Conversion Rate, etc. dabei, mehr Besucher und Kunden zu generieren. Kontakt oder 0511 / 2358574

Bild: © https://pixabay.com/de/menschen-hand-unternehmen-papier-3131802/

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