Werbung von Google contra organische Suchergebnisse

Werbung von Google contra organische Suchergebnisse

Vielen ist das gar nicht so bewußt, aber Suchmaschinen verdienen ihr Geld mit Werbung. Das auch nicht wirklich zu knapp, denn bei Google sind es zig Milliarden. Auf diese Weise konnten Projekte wie Youtube für 1,3 Milliarden Euro und andere mehr gekauft werden. Die bekannteste Einnahmequelle ist Adwords, denn fast jeder kennt und nutzt die Google Suchmaschine. Hierbei handelt es sich um eine Werbeform, welche kommerzielle Textanzeigen vor die organischen Suchergebnisse setzt. Dabei gilt der Grundsatz, wer mehr zahlt, der wird umso weiter nach oben gesetzt. Im Prinzip handelt es sich also um eine Auktion für entsprechende Keywörter nach denen gesucht wird. Deshalb gibt es große Preisschwankungen, wie folgende Beispiele verdeutlichen.

– Wirtschaftsdetektei Frankfurt 86 EUR
– Bankkonto online 41 EUR
– Patenschaft 34 EUR
– Sofortkredite 24,66 EUR
….

Der Eindruck täuscht etwas, denn im Schnitt liegt man bei ca. 2-3 EUR pro Klick. Über eine Optimierung kann man den CPC ( Cost per Click ) meBist auf unter 1 EUR senken, allerdings kommt es sicher auch auf den Themenbereich an. Dort wo sich am meisten Geld verdienen lässt, kosten die Anzeigen am meisten. Also Reisen, Kredite, Versicherungen, usw. Bei einer Optimierung gilt es die Zielgruppe genau zu treffen und günstigere “Nebenkeywörter” zu finden. Gerne optimieren wir auch Ihre Adwords Kampagne, damit das Budget bestmöglich eingesetzt wird. Allerdings soll es in diesem Beitrag eher um den Zusammenhang von Suchmaschinenwerbung und den Ergebnissen der organischen Suche gehen.

Immer mehr Werbung

In der Vergangenheit wurde ebenfalls neben den organischen Ergebnissen Werbung eingeblendet. Das allerdings in einem ganz anderen Verhältnis. Rechts gab es ca. 10 Werbeeinblendungen. Dann ging man dazu über oben und unten 1-2 Anzeigen einzublenden, dafür rechts etwas weniger. Aktueller Stand ist, dass rechts die Werbung mittlerweile verschwunden ist. Dafür gibt es nun oben und unten 4 Einblendungen, was erhebliche Veränderungen des Traffics zur Folge hat, zumal die Suchenden auch noch bewußt getäuscht werden.

Anzeigenplatzierung entgegen der Prinzipien von Suchmaschinen

Wenn die Werbung wenigstens als solche erkennbar wäre, aber tatsächlich sehen diese Anzeigen bis auf ein winziges Wort “Werbung” 100% gleich aus. Allein 2/3 der Teenager kennen den Unterschied nicht und geraten so auf die Werbeanzeigen, statt auf die Ergebnisse der organischen Suche. Dabei wird eigentlich der Grundsatz der Suchmaschinen verletzt, dem Suchenden das bestmögliche Ergebnis zu liefern. Es soll ja eben nicht so sein, dass Geld den Traffic abgreift, allerdings geht es immer mehr in diese Richtung. Nicht nur bei den Suchanzeigen, sondern auch Werbeeinblendungen in Youtube, etc.

Verliert Suchmaschinenoptimierung ( SEO ) dadurch an Bedeutung ?

Jein, denn sicherlich geht ein Teil der Besucher an die Werbeanzeigen verloren. Zudem kommen noch die Google Maps Einträge hinzu, sodass man selbst bei Platz 1 der organischen Suche in Wirklichkeit eher Platz 8 hat. Auf Seite 2 der Ergebnisse verirren sich nur knapp 30% und die ersten Anzeigen werden ebenfalls bedeutend öfter angeklickt. Aber diese Konstellation gilt meist nur für die umkämpften “Moneykeys” oder Hauptkeywörter. Als Betreiber einer Webseite und Suchmaschinenoptimierer ist es daher Sinnvoll eher auf viele Nebenkeywörter zu setzen. Hier kann man leichter auf Platz 1 kommen, und es wird nicht übermässig viel Werbung eingeblendet. Diese Vorgehensweise lohnt sich trotz geringerem Traffic.

Hinweis: Auch wenn immer mehr Werbung eingeblendet wird, so hat Suchmaschinenoptimierung nach wie vor einen hohen Stellenwert. Aber man sollte sich nicht nur von Google & Co abhängig machen. Man weiss schließlich nicht, wie die Suchmaschinen in einigen Jahren Werbung einblenden, eventuell ist dann alles völlig überladen.

Weitere Trafficquellen nutzen als Alternative

Es ist ein Risiko sein Unternehmen von einer Trafficquelle abhängig zu machen. Zur Aufgabe von Seomarketing gehört daher auch die Ausweitung auf Alternativen. Dazu zählen:

– Wiederkehrende Besucher ( Erhöhung )
– Social Media Kanäle wie Facebook, Twitter, Google+, Youtube, …
– Besucher über externe Blogbeiträge, Frage Antwort Portale, Foren, etc.
– klassische Medien wie Zeitungsanzeigen, Flyer, Radio, Fernsehen, usw.
– Empfehlungen
– Bildersuche in Suchmaschinen
– andere Suchmaschinen wie Bing, Yahoo,
– lokaler Google Maps Eintrag
usw.

Google Adsense Anzeigen im Widerspruch

Dabei handelt es sich um ein Werbeformat für Webseitenbetreiber. Man kann über Google entsprechende Werbeanzeigen einbinden, welche dann per Klick vergütet werden. Hier kann man sehr leicht sein Konto lebenslang verlieren, wenn man zuviele irrtümliche Klicks generiert. Das geschieht in der Regel, wenn man die Anzeigen nicht oder kaum vom Inhalt unterscheiden kann. Ein sehr schwieriges Thema. Befremdlich ist aber, dass Google selber genau so bei seinen Adwordsanzeigen vorgeht. Webseitenbetreiber werden bestraft und selber darf man es machen. Früher konnte man Adwordsanzeigen viel besser erkennen, aber jetzt gibt es als Unterschied nur noch eine absolute Mindestkennzeichnung über ein kleines Wort Werbung.

Fazit: Durch mehr und kaum unterscheidbare Werbung in den Suchergebnissen ist es noch schwerer geworden an Traffic über organische Ergebnisse zu gelangen. Trotzdem kann man über Suchmaschinenoptimierung und geschicktes Marketing immer noch für hohe Besucherzahlen sorgen. Suchmaschinenoptimierer und Marketingexperten wird es daher auch in Zukunft geben.

Gerne hilft Ihnen Seomarketing aus Hannover mit diversen Dienstleistungen dabei, mehr Besucher und Kunden zu generieren. Kontakt oder 0511 / 2358574

Bild: © https://pixabay.com/de/bankdr%C3%BCcken-kampf-armdr%C3%BCcken-sieger-1013857/

Den Beitrag kommentieren

Ihre Mailadresse wird nicht veröffentlicht